Presseberichte


Borkener - Zeitung 28.06.2017

Borkener Schüler beim Gründerpreis erfolgreich

Berufskolleg-Teams landen auf Platz eines und drei bei bundesdeutschem Wettbewerb

BORKEN (pd). Mutig und erfinderisch, teamfähig und fokussiert: So sind die Teilnehmer des Deutschen Gründerpreises für Schüler, dem bundesweit größten Existenzgründer-Planspiel für Jugendliche. Bei diesem Wettbewerb gilt es, in Teams ein fiktives Unternehmen zu gründen und ein überzeugendes Geschäftskonzept zu präsentieren. Dies ist in Borken gleich zwei Schülergruppen vom Berufskolleg besonders gut gelungen. Die neun Schülerinnen und Schüler, entwickelten in der viermonatigen Spielphase ihre Geschäftsidee, für die sie nun von der Sparkasse Westmünsterland geehrt wurden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Rund 800 Teams haben insgesamt an dem bundesweiten Wettbewerb teilgenommen, davon 14 Schülergruppen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Westmünsterland.

Den ersten Platz im Geschäftsgebiet hat das fiktive Unternehmen „CoachLear-ning" vom Berufskolleg Borken erlangt. Pia Woeste, Sebastian Kock, Fabian Kock und Steffen Venhoff brillierten mit einem effektiven Lernprogramm, welches einen einfachen Umstieg von analog auf digital ermöglichen soll. Hinzu kommt, dass die Software der Lernplattform mit allen Endgeräten, wie Computer, Tablet oder Smartphone kompatibel ist. Die Firma opwoco GmbH aus Borken begleitete als Pate das Team.

Den dritten Platz erzielten Frederik Wigger, Pia Janzen, Jost Giesing, Achim Groten-dorst und Niklas Soggeberg. Sie konzipierten als Team „PowerSeir eine App der Zukunft. Mit dieser App soll ermöglicht werden, den Standpunkt von Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausfindig zu machen. Das Besondere an dieser Idee ist, den Menschen flächendeckenden Zugriff zu Ladestationen zu ermöglichen. Es soll nicht nur eine Standortanzeige angeboten werden, sondern die Stationen werden von der Firma PowerSell selbst betrieben. Eine weitere Besonderheit ist, dass ein bestimmter prozentualer Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird. Als Pate stand das Unternehmen Hetkamp GmbH EDV-Beratung zur Seite.

Platz zwei und vier erzielten zwei Schülergruppen aus Dülmen.


Borkener - Zeitung 22.06.2017

Schüler entwickeln Super-Rollstuhl

Berufskolleg Borken gewinnt vier preise mit ihrem Prototypen

Von Markus Schönherr

BORKEN. Elektrorollstühle sind für viele Menschen eine segensreiche Erfindung. Sie können aber noch viel besser werden. Das haben elf Schüler des Berufskollegs bewiesen, die einen Rollstuhl entwickelt und einen Prototypen davon gebaut haben, der viel mehr kann als die herkömmlichen Modelle. „Wir haben gesehen, dass Rollstuhlfahrer Bordsteinkanten nicht hochfahren können", sagt die 16-jährige Schülerin Beke Pierick. Also machte sich die Gruppe daran, das Problem zu lösen. Außerdem lässt sich ihr Gefährt vom Fleck weg und ohne Wendekreis in alle Richtungen steuern.

Motiviert für das Projekt wurden die Schüler des Gymnasiums für Technik/Ingenieurwissenschaften am Berufskolleg durch den Wettbewerb „Schüler machen Mi(n)t", wobei Mint für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik steht. Die Teilnehmer sollten eine Maschine entwickeln, die das Alltagsleben erleichtert. Seit Beginn des Schuljahres bastelte die Projektgruppe mit Schülern aus den Jahrgangsstufen elf bis 13 im Fach „Anwendungsentwicklung" an dem neuen Rolli. Die Schüler hätten aber auch außerhalb des regulären Unterrichtes viel Eigenleistung in das Projekt gesteckt, berichtet Lehrer Tobias Finke. In mehreren Teams machten sie sich an die Arbeit. Die einen beschäftigten sich mit der Mechanik, andere mit der Elektronik und der Programmierung.

Das Problem mit dem Bordstein lösten die Schüler mit sogenannten C-Modulen. Die halbkreisförmigen Bauteile setzen mit der geraden Seite auf den Bordstein auf. Wenn sie sich in Fahrtrichtung weiterdrehen, wird der Rollstuhl auf die höhere Ebene gehoben. Besonders beweglich ist der Rollstuhl durch seine „omnidirektionalen" Räder. Sie können einzeln angesteuert werden und bestehen aus vielen kleinen Rollen aus Hartgummi. Per Joystick kann der Rollstuhlfahrer in jede beliebige Richtung steuern.

Für die Schüler des Berufskollegs hat sich der große Aufwand gelohnt. Sie gewannen beim Wettbewerb „Schüler machen Mi(n)t" nicht nur den ersten Preis, sondern auch den Publikumspreis. Weitere Auszeichnungen folgten bereits: Beim Campus-Wettbewerb zum Silberjubiläum der Westfälischen Hochschule in Bocholt gab es den Respektpreis und ebenfalls den Publikumspreis.

Für die Schüler ist das Projekt damit aber noch nicht abgeschlossen. Sie möchten den Rollstuhl mit dem Namen „C-Drive" im kommenden Schuljahr weiter verfeinern. Und wer weiß? Vielleicht geht er irgendwann ja auch in Serie.

► Auf www.borkenerzeitung.de sehen Sie den Rollstuhl in einem Video.

Ihr Kontakt zum Autor: schoenherr@borkenerzeitung.de

Tel. 02861/944168


Borkener - Zeitung 15.06.2017

Borkener Schulteam siegt in Bocholt

Schüler des Berufskollegs erfolgreich bei MINT-Wettbewerb

BORKEN/BOCHOLT (pd/ era). „Schüler macht MI(N)T" heißt der Wettbewerb, der jetzt in Bocholt zu Ende gegangen ist.. Die Schüler bekamen ein Tüftelthema und mehrere Monate Zeit, um mit der Unterstützung dreier Firmen ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Der Unternehmerverband koordiniert den Wettbewerb, der bereits zum zwölften Mal stattfand. Bei der Preisverleihung am Freitag in der Spinnerei des Textilwerks in Bocholt war dann das Team des beruflichen Gymnasiums für Technik/Ingenieurwissenschaften am Berufskolleg Borken der große Gewinner: Die elf Schülerinnen und Schüler gewannen sowohl den ersten Platz als auch den Publikumspreis. Zweiter wurde das Mariengymnasium aus Bocholt, den dritten Rang sicherte sich das Bocholter St.-Josef-Gymnasium.

Rasenmähen, saugen, wischen - das war früher mit viel Arbeit und Schweiß verbunden. Heutzutage können Roboter diese oft lästigen Pflichten übernehmen. Welche anderen Tätigkeiten Maschinen noch ausführen können, um uns Menschen den Alltag zu erleichtern, tüftelten die zwölf Teams beim Schülerwettbewerb aus. „Baue eine (intelligente) Maschine, die alltägliche Aufgaben erleichtert oder neue erst ermöglicht" lautete das Thema. Mit dem Wettbewerb möchten die teilnehmenden Unternehmen und der Unternehmerverband Nachwuchs für Ausbildung und Studium in technischen Berufen begeistern.

Das Projekt „C-Drive" des Sieger-Teams konnte sich am Ende durchsetzen. Die Schüler wollten eine Maschine bauen, die Rollstuhlfahrern den Alltag erleichtert. Der Rollstuhl, den die Schüler entwickelten, kann mit Hilfe von sogenannten C-Modulen Stufen überwinden und durch omnidirektionale Räder, die in jede beliebige Richtung gelenkt werden können, problemlos durch die Stadt navigiert werden. „Bei der Umsetzung dieses Projektes hat uns sowohl die sehr gute Präsentation als auch die kreative Umsetzung überzeugt. Außerdem wurde hier Teamwork ganz groß geschrieben", so Jurorin Prof. Dr. Heike Beismann.


Borkener - Zeitung 27.04.2017

Berufsinformationen hoch zwei

BIT2": Berufskolleg und Arbeitsagentur veranstalten erstmals gemeinsamen Aktionstag

BORKEN (pet). Berufsinformationen „hoch zwei" werden am Samstag, 10. Juni, von 10 bis 14 Uhr in der Borkener Stadthalle und am Berufskolleg geboten. Mehr als 100 Aussteller zeigen angehenden Schulabgängern dann Wege ins Arbeitsleben. Die Veranstaltung ist in dieser Form und Größe neu in Borken: Erstmals tun sich das Berufskolleg und die Agentur für Arbeit dafür zusammen. Bislang gab es zwei getrennte Veranstaltungen im Juni und im November.

Es sei sinnvoll, die Kompetenzen zu bündeln, betont Johann Meiners, Leiter der Agentur für Arbeit in Goesfeld. Auch trage man der stetig gestiegenen Nachfrage der lokalen und regionalen Arbeitgeber Rechnung. Die Nachfrage sei zuletzt größer gewesen als das Raumangebot.

Das neue Konzept wird im Titel der Veranstaltung deutlich: BIT2. Neben den zwei Standorten klingt hier auch die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule an. Durch die zwei Standorte lässt sich die Anzahl der Aussteller und damit auch das Angebot für die Besucher deutlich erhöhen. „Wir können hier unser Außengelände nutzen und dort die eine oder andere Baumaschine präsentieren", sagt Josef Brinkhaus, Leiter des Berufskollegs. In den Werkstätten würden zudem praktische Übungen angeboten. Unter den aktuell gemeldeten 102 Ausstellern sind Arbeitgeber aus dem Handwerk, der Industrie, dem öffentlichen Dienst und dem Gesundheitswesen. Darüber hinaus werden zehn Vorträge angeboten. Themen sind unter anderem Bewerbungstipps, Möglichkeiten des dualen Studiums, BAföG und Arbeiten im Ausland.

Die Stadt Borken begrüßt die Bündelung der Kräfte. Die Jugendlichen und ihre Eltern erhielten dadurch geballte Informationen aus erster Hand, so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Das sei eine gute Basis, um sich rechtzeitig vor dem Schulabschluss klar über seine beruflichen Favoriten zu werden. Der Stadt stellt am 10. Juni einen kostenlosen Shuttle-Service zur Verfügung. Wer also die Distanz zwischen dem Berufskolleg an der Josefstraße und der Stadthalle nicht zu Fuß bewältigen möchte, kann sich chauffieren lassen.

Rein rechnerisch ist der Ausbildungsmarkt im laufenden Jahr nahezu exakt ausgeglichen. Im Kreis Borken kommen auf 2502 Ausbildungsstellen 2484 Bewerber. Nach Branchen aufgeschlüsselt, ergibt sich ein differenziertes Bild. So sind Lehrstellen für Industriekaufleute durchaus begehrt: Für 188 Bewerber stehen laut Statistik 114 Plätze zur Verfügung, genau umgekehrt sieht es im Beruf Verkäufer/in aus. 107 Stellen, aber nur 70 Bewerber. „Fachkräfte-Engpässe" gebe es unter anderem in den Gesundheitsberufen, im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in Ernährungsberufen, ergänzte Meiners.

Der „BIT2" ist damit auch ein Baustein dafür, den Ruf der Region zu festigen: Landesweit sei die Jugendarbeitslosigkeit hier am niedrigsten, hieß es bei der Vorstellung des „BIT2"

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Borkener - Zeitung 11.04.2017

„Abiplus-Allee" des Berufskollegs wird dichter

Baumpflanzaktion am BKB: Abiturienten stiften eine Mehlbeere

BORKEN (pd). Mit einem Ritual beendeten die Gymnasiasten der Bereiche Wirtschaft, Ingenieurswesen sowie Erziehung und Soziales am Berufskolleg Borken (BKB) ihre Schulzeit. 95 angehende Abiturientinnen und Abiturienten versammelten sich dazu auf dem Pausenhof, auffällig gekleidet mit ihrem Motto- Shirt „Kabitän Blaubär - immer blau, trotzdem schlau!".

An ihrem letzten Schultag pflanzten sie eine Sorbus aria - oder auch schlicht Mehlbeere, um so der Schule und ihren Lehrern Dank für die über drei Jahre gewachsene Verbundenheit auszudrücken.

Damit erhält die sogenannte Abiplus-Allee weiteren Zuwachs und werde immer mehr als Allee erkennbar, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Dabei legte die stellvertretende Schulleiterin Annette Sühling selbst Hand an und griff zum Spaten. Gemeinsam mit den verschiedenen Klassen- und Fachlehrern und unter fachkundiger Anleitung von Uwe Sobbe aus dem Bereich Agrarwirtschaft wurde der Baum feierlich seiner Bestimmung übergeben. Sühling unterstrich bei dieser Gelegenheit noch einmal, dass sich in einer solchen Aktion der positive Rückblick der Schüler auf die Zeit am BKB zeige und dass hier eine schöne Tradition weitergeführt werde, heißt es weiter.


Borkener - Zeitung 06.04.2017

Gutes Englisch ist nötig für die Berufswelt

Berufskolleg Borken vergibt Zertifikate

BORKEN (pd/era). Das Berufskolleg Borken hat jetzt KMK-Zertifikate Englisch an 14 Schüler vergeben. Die Schüler absolvieren derzeit den dualen Bildungsgang Industrie.

Qualifizierte berufliche Fremdsprachenkenntnisse für Schüler dualer Bildungsgänge seien heute eine unbestrittene Notwendigkeit heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Gute Sprachkenntnisse gehörten zum Anforderungsprofil des modernen Arbeitslebens und böten den Auszubildenden gute Möglichkeiten für eine berufliche Zukunft.

Das KMK-Zertifikat, das in diesem Jahr auf den Ebenen B1 (Threshold) und B2 (Vantage) angeboten wurde, sei eine gute Möglichkeit, diese Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis zu stellen.

Die Prüfung umfasst einen schriftlichen sowie einen mündlichen Prüfungsteil und wird an zwei aufeinanderfolgenden Tagen abgehalten, heißt es weiter in der Mitteilung.


Borkener - Zeitung 23.11.2016

Berufskolleg hat ein neues Foyer

Bauarbeiten sind abgeschlossen

BORKEN (pd). Viele Monate Bauzeit hat das Berufskolleg Borken (BKB) hinter sich: Nachdem in den Sommerferien 2015 mit dem Einbau des Aufzuges der „Startschuss" für die Modernisierung des Hauptgebäudes gefallen ist, sind nun auch die frühere Pausenhalle und der neue Eingangsbereich fertig. Landrat Dr. Kai Zwicker und Schulleiter Josef Brinkhaus nahmen jetzt die neuen, modernen Räume offiziell in Betrieb. „Ich freue mich sehr über das neue helle Foyer. Hier ist etwas Tolles entstanden", sagte Brinkhaus, der sich gemeinsam mit dem Landrat bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit bedankte.

Das viergeschossige Hauptgebäude des Berufskollegs stammt aus den 1950er-Jahren und sollte, wie es die anderen Teile der Schule schon sind, barrierefrei werden. Gleichzeitig sollte die frühere Pausenhalle umgebaut werden - diese wurde nicht mehr benötigt, seit es das „Forum" gibt. Der Eingangsbereich mit dem neuen Schulbüro und Sekretariat wurden daraufhin in diesem Jahr umgebaut und modernisiert.

Von Mitte Juli bis Mitte Oktober wurde die frühere Pausenhalle des Berufskollegs mit einer Trennwand und den neuen Räumen mit Glasfassade versehen. Außerdem ist die Decke erneuert und das Sekretariat samt Schulleiterbereich heller und moderner gestaltet worden. Landrat Dr. Zwicker freute sich über die erfolgreichen Veränderungen: „Auch dies zeigt, dass die Berufskollegs bei uns im Kreis und für uns als Kreis einen hohen Stellenwert haben." Streng genommen ist noch nicht alles fertig: Während Foyer, Schulbüro und Sekretariat bereits benutzt werden, wird an einer Stelle noch gearbeitet. An einer Seite des Eingangsbereichs werden noch vier Räume renoviert. Das soll bis zu den Weihnachtsferien abgeschlossen sein. Dort sollen noch Büroräume für die Lehrkräfte und ein zusätzlicher Beratungsraum geschaffen werden, erläuterte Brinkhaus.

Für den Aufzug waren Kosten in Höhe von 110.000 Euro kalkuliert, der Umbau von Eingangshalle und Sekretariat war mit 300.000 Euro veranschlagt. Zeitlich wie finanziell ist alles gut gelaufen. „Wir werden insgesamt bei knapp unter 400.000 Euro landen", sagte Benedikt Völker, der gemeinsam mit Johannes Heistermann seitens des Kreises für die Planung und Bauleitung zuständig war.


Borkener - Zeitung 09.08.2016

Kreis investiert in seine Schulen

450.000 Euro für Sanierungen im Berufskolleg und in der Neumühlenschule

Von Sven Kauffeit

BORKEN. Der Kreis Borken steckt 450.000 Euro in die Sanierung zweier Schulen. Im Berufskolleg wird der Eingangsbereich für 250.000 Euro umgebaut, während die Neumühlenschule neue Fenster bekommt. Die Maßnahme im Berufskolleg, das mit rund 3000 Schülern die größte Schule im Stadtgebiet ist, fügt sich in eine Reihe von Arbeiten in den vergangenen Jahren ein. Im Vorjahr war für 110.000 Euro ein Aufzug eingebaut worden. Im Herbst 2012 war das „BKB-Forum" mit Cafeteria und Veranstaltungsräumen eröffnet worden. Baukosten: 1,35 Millionen Euro.

„Ich glaube, dass wir das BKB mit diesen Baumaßnahmen noch ein Stück attraktiver machen", sagte Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt bei einem Baustellenbesuch. Wir befinden uns ja schließlich mit anderen Schulen im Wettbewerb."

Für 250.000 Euro wird derzeit die Pausenhalle im Eingangsbereich der Schule umgebaut. „Seit wir das Forum haben, wird die Halle kaum noch genutzt" sagt Schulleiter Josef Brinkhaus. Die Pausenhalle stammt aus dem Jahr 1961. „Da ist eine Sanierung fällig", sagt Peter Sonntag, der beim Kreis für die Straßen und Gebäude verantwortlich ist. Bei der Gelegenheit wird die Halle auch umgebaut. Der Sekretariatsbereich wird vergrößert und zur Halle hin verglast. Ein Besprechungsraum auf der gegenüberliegenden Seite sorgt dafür, dass die alte, mittlerweile überdimensionierte Pausenhalle verkleinert wird.

Bis alles fertig ist, dauert es noch einige Wochen. „Das Ziel war, dass zumindest die lauten Abbrucharbeiten in den Sommerferien vorgenommen werden", erklärte Sonntag. Der Umbau des Sekretariats und die Erstellung des Besprechungsbereiches sollen bis zu den Herbstferien abgeschlossen sein.

In der Neumühlenschule sind ebenfalls Handwerker bei der Arbeit. Dort werden sämtliche Fenster ausgetauscht. Weil diese aus den 1970er Jahren stammen, sind sie „energetisch völlig unzureichend" wie Peter Sonntag konstatiert.

Aufgrund der Beschaffenheit des Gebäudes sei beim Austausch allerdings ein höher Aufwand vonnöten. Die Baukosten belaufen sich hier auf 200.000 Euro. Nach Angaben des Kreises kommen 90 Prozent aus den Mitteln des kommunalen Investitionsprogramms vom Land Nordrhein-Westfalen.

Ihr Kontakt zum Autor: kauffelt@borkenerzeitung.de Tel. 02861/944-160


Borkener - Zeitung 28.06.2016

Macht euch auf und startet durch"

Berufskolleg Borken verabschiedet seinen Abiturjahrgang 2016

BORKEN (pd). 103 Abiturientinnen und Abiturienten sind im „Forum" des Berufskollegs Borken feierlich verabschiedet worden. Im Beisein des Leiters der gymnasialen Oberstufe, Thomas Goderbauer, des Schulleiters Josef Brinkhaus, der Klassen- und Fachlehrer sowie der Eltern, Freunde und Verwandten nahmen die Absolventen ihr Abschlusszeugnis - die Allgemeine Hochschulreife - in einer heiteren Veranstaltung entgegen. Wegen des Hochwassers im Kreis Borken und damit einhergehender Verpflichtungen ließ sich der ebenfalls zur Zeugnisverleihung eingeladene Landrat Dr. Kai Zwicker entschuldigen, heißt es in einer Pressemitteilung des BKB.

Die Veranstaltung bot ein Rahmenprogramm aus Musik, Redebeiträgen, Anekdoten und Präsentationen aus dem Schulalltag und der feierlichen Überreichung der Abiturzeugnisse, durch das die Moderatoren Maike Lübbering, aus dem Gymnasium für Gesundheit und Soziales, und Thorsten Lansmann, aus dem Gymnasium für Wirtschaft, führten. Die musikalische Untermalung lieferte die Schüler-Lehrer-Band des BKB, während Anna Notthoff und Joshua Kranzioc, Schüler des Gymnasiums für Gesundheit und Soziales und des Gymnasiums für Technik/Ingenieurwissenschaften, in einer spritzigen Rede den erlebten Schulalltag von drei Jahren Revue passieren ließen, aber auch Prognosen für die Zeit nach dem Abitur wagten.

In seiner Begrüßungsrede lobte Goderbauer die Leistungen der ehemaligen Schüler, von denen 25 Abiturienten in ihrem Durchschnitt sogar eine Eins vor dem Komma erlangen konnten. Er betonte, dass das Berufskolleg Borken mit seiner Vielfalt an unterschiedlichen Bildungsgängen - von A wie Ausbildung bis Z wie Zentralabitur - einmalig im Kreis Borken sei. So erhielten erstmalig 13 Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums zusätzlich zu ihrem Abitur auch den Berufsabschluss des geprüften Fremdsprachenkorrespondenten für Englisch. Mit dieser Zusatzqualifikation seien die jungen Menschen fit für die globalisierte Welt, weil sie die Sprache der internationalen Märkte beherrschen.

Klassenlehrer Georg Schmeing hob in seiner Laudatio noch einmal die Bedeutung des am Berufskolleg Borken erworbenen Abiturs hervor. Mit dem Abitur habe man zwar nicht automatisch die Reife fürs Leben erlangt, „aber nun einen Schlüssel in der Hand, der einem bei sorgfältigem Gebrauch auch zur Reife führt". Letzte Worte der Verabschiedung erreichten die Schüler vor der Entgegennahme der Zeugnisse durch Schulleiter Josef Brinkhaus, der ihnen und ihren Eltern zum erfolgreichen Abitur gratulierte. Er betonte, dass das Abitur unter dem an Harry Potter angelehnten Motto „Habi Potter - 13 Jahre durchgemuggelt" nicht „mit Hilfe übernatürlicher Kräfte, sondern durch die Entwicklung persönlicher Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und durch harte Arbeit erworben wurde." Gleichzeitig gab er ihnen jedoch in Anlehnung an ein Zitat von Theodor Storm mit auf den Weg, sich ihre kindliche Fantasie, Neugier und Offenheit auf ihrem weiteren Lebensweg zu bewahren. Die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse schloss das Rahmenprogramm.


Borkener - Zeitung 22.06.2016

Gymnasiasten als erfolgreiche Unternehmer

Berufskollegschüler aus Borken beim Deutschen Gründerpreis erfolgreich

BORKEN (pd). Beim „Deutschen Gründerpreis für Schüler" gilt es, in Teams ein fiktives Unternehmen zu gründen und ein überzeugendes Geschäftskonzept zu präsentieren. Dies ist in Borken gleich drei Gruppen vom Berufskolleg besonders gut gelungen. Die 16 Schüler, die nächstes Jahr am Wirtschaftsgymnasium ihr Abitur machen, entwickelten ihre Geschäftsidee, für die sie nun von der Sparkasse Westmünsterland geehrt wurden. Über 4000 Schüler ab 16 Jahren aus ganz Deutschland in fast 1000 Teams haben an dem Wettbewerb teilgenommen, davon 13 Schülergruppen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Westmünsterland.

Den ersten Platz im Geschäftsgebiet hat das fiktive Unternehmen „DSN-Marketing OHG" erzielt, dem Jonas Vierhaus, Lennart Sieverding, Jan Möllmann, Marius Essink und Niklas Westhoff angehören. Zur Geschäftsidee gehört die Entwicklung einer App, die es dem Nutzer ermöglicht, den Bestand verschiedener Produkte und Angebote von lokalen Geschäften in Dörfern und kleineren Städten zu sehen. Durch die Vernetzung der Unternehmen profitieren die Nutzer der App von Angeboten und Ermäßigungen. So gibt es beispielsweise beim Kauf eines Produktes bei einer teilnehmenden Firma einen Rabatt auf ein Produkt oder eine Dienstleistung bei einem anderen teilnehmenden Unternehmen. Mit ihrer Idee haben die fünf Gründer es auch unter die besten zehn Teilnehmer aus Westfalen-Lippe geschafft und belegen dort den fünften Platz.

Platz zwei ging an das Unternehmen „Cook@Home", dem Max Kuehn, Leon Hellenkamp, Tim Feldhaus, David Kemper, Peter Meyering und Hendrik Droste angehören. Sie konzipierten Essensboxen für verschiedene Allergikergruppen.

Platz drei belegten Birte Schulte-Bocholt, Franziska Tubes, Marie Wanning, Myriam Röttgers und Rene Hürter unter dem Firmennamen „MyReader". Ihre Idee wendet sich speziell an Sehbehinderte, Senioren und Analphabeten. Nutzer erhalten beispielsweise die lokale Zeitung auf einem Chip und können über ein sprachgesteuertes Menü, in dem sie auch einzelne Themenbereiche auswählen können, sich die Zeitung vorlesen lassen.